Besuch in Vergina


Wer seinen Urlaub in Nord Griechenland plant, sollte unbedingt einen Ausflug zur antiken Vergina einplanen. Diese archäologische Ausgrabungsstätte gehört seit 1996 zum Weltkulturerbe und ist eine echte Sehenswürdigkeit mit bewegter Geschichte . Bis 410 v. Chr. war Vergina die Hauptstadt des hellenistischen Königreiches. Später wurde sie die Grabstätte der makedonischen Könige. In der Antike erstreckte sich die Stadt, so wird angenommen, vor allem im Norden der Palastanlage. Diverse Heiligtümer und ein in der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts v. Chr. erbautes Theater gehörten zur antiken Stadt Aigai. In der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts v. Chr. scheint das heutige Vergina stark zerstört worden zu sein. Die Überreste des Palastes mit seinem von einem Säulengang umgrenzten quadratischen Innenhof liegen an den Hängen des malerischen Pieria-Gebirges. Als Entstehungszeit des Palastes wird das dritte Viertel des vierten Jahrhunderts v. Chr. angegeben.

Wir bekamen dort eine Führung durch das Museuum der Grabstätten. Das größte Grab wird König Philipp II., dem Vater von Alexander dem Großen bzw. Philipp III. Arrhidaios (352-317 v. Chr.) zugeschrieben. Sowohl in der Vor- wie auch in der Hauptkammer war unter anderem eine mit einem Stern verzierte goldene Larnax zu finden. Diese wird auch als der "Stern von Vergina" bezeichnet. Diese besondere Sehenswürdigkeit aus der Geschichte Griechenlands befindet sich heute im Museum von Thessaloniki.



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