Fachbereich Parkett- und Bodenleger/in - Projekte


Fußbodenrenovierung im Ehinger Tafelladen



Gesellschaftlicher Hintergrund
Der Träger des Tafelladens ist eine gemeinnützige Organisation, die im Jahre 2009 beschloss einen Tafelladen in Ehingen einzurichte. Diese Organisation verfolgt eine selbstlose Förderung der Allgemeinheit durch gewerblichen Handel mit Lebensmitteln, ohne selber Gewinn zu erzielen. Die Finanzierung der Tafel erfolgt grundsätzlich über Spenden z.B. Lebensmittel, die sonst vernichtet würden. Diese werden vom Einzelhandel kostenlos an die Tafel abgegeben und durch ehrenamtliche Helfer an Menschen mit geringem Einkommen weiterverkauft. Der Preis für diese Waren beträgt höchstens ein Drittel des regulären Ladenpreises. Zum Erwerb dieser Lebensmittel ist ein Berechtigungsausweis nötig, der in Ehingen ausgestellt wird. Der Erlös dient dazu, die laufenden Unterhaltskosten wie Miete und Strom zu decken.

Die Grundideen des Projekts
-) Es sollen möglichst wenig Lebensmittel vernichtet werden.
-) Bedürftige Personen sollen vollwertige Lebensmittel zu einem Preis erhalten, der nur die Unkosten annähernd deckt.

Essen, wohin es gehört
So lautet das offizielle Logo der Tafelläden und unterstreicht deren Absichten.

Trägerschaft
Der Kreisverband Ulm des Deutschen Roten Kreuzes ( DRK ) übernimmt die Trägerschaft der Tafel in Ehingen. Das DRK ist bereits Träger von drei bestehenden Tafeln im Alb - Donau - Kreis und der Tafel im Stadtkreis Ulm.

Öffnungszeiten
Dienstags und freitags am späten Nachmittag jeweils zwei Stunden.

Standort:


Oberschaffnei Ehingen, Schulgasse 21

Geschichtlicher Hintergrund des Gebäudes
Der Begriff Schaffnei stammt aus dem Mittelalter und hat seinen Ursprung aus der "Schaffnerei". Dies war eine Verwaltungsstelle zu kurfürstlichen Zeiten, die Schaffner (Verwalter) zum Einzug des Zehnten (Abgabe des zehnten Teiles z. B. Naturalien) beschäftigte.
Das Gebäude entstand in den Jahren um 1687 als Klosterhof des Benediktinerinnenklosters Urspring bei Schelklingen. Ab 1827 nutzte die Universität Freiburg das Gebäude zur Verwaltung ihrer bei Ehingen gelegenen Besitzungen.

´ Oberschaffnei Ehingen, Schulgasse 21


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Kontakt mit der Gewerblichen Schule Ehingen

Anfang September 2009 wurde die Gewerbliche Schule Ehingen um eine Beteiligung an den Renovierungsarbeiten der Oberschaffnei in Ehingen gebeten. Dort sollten die Holzfußböden der Räume für einen Tafelladen renoviert werden. Herr OSTD Glocker, Schulleiter der Gewerblichen Schule, hat die Abteilung Parkett- und Bodenleger über das Vorhaben unterrichtet. Die Lehrer der Bereiche Theorie und Werkstatt, Herr Buffler und Herr Müller, haben sich 23.09.09 bei der Besichtigung des Vorhabens vor Ort einen Überblick über den Aufwand der zu erbringenden Arbeiten verschafft. Diese sollten noch vor den Herbstferien bis spätestens 23.10.2009 abgeschlossen sein, damit die Nachfolgearbeiten rechtzeitig zur Eröffnung fertig gestellt werden können.

Aus diesem Gespräch heraus wurde folgender Projektplan erstellt:

Ansprechpartner: DRK KV Ulm Hr.Fuchs oder Frau Waibel Ehingen
Koordinatoren der Schule: Joachim Buffler, Ernst Müller.

Aufgabenstellung: abschleifen von ca. 80 - 100qm vorhandenem Boden, aufgeteilt auf 5 Zimmer. Herstellen einer Spachtelung zur Aufnahme eines Kunststoffbelages.

  1. Zimmer1,der späterer Tafelladen ist ca. 50 qm groß. Hier müssen vorhandene Stuhlleisten entfernen , abgeschliffen und neu lackiert werden. Die Leisten sind im Moment auf dem Boden befestigt teils mit Schlitzschrauben, teils mit Kreuzschlitzschrauben.

  2. Der Boden ist ein Stabparkett im Fischgratmuster Diagonal. An der Tür weißt er starke Gebrauchsspuren auf. In einem Teil des Raumes ist das Parkett gut erhalten, da hier eine Bühne stand.

  3. Auf der anderen Seite des Flur befindet sich ein Raum von einer Größe von ca. 16 - 20 qm. Holzart Weichholz Kiefer oder Pitch Pine. Riemen von ca. 2,5 m Länge und einer Breite von 7 - 9 cm. Die Fußleisten sind bereits grau lackiert . An den Fußleisten fehlen die Staubleisten. Da das Gebäude sehr alt ist sind die Fußleisten wahrscheinlich eingeputzt Beziehungsweise an die Wand genagelt. Gefahr von abbröckelten Putzteilen. Daher kein entfernen Der Fußleisten. Der Raum soll später als Cafe und Begegnungsstätte genutzt werden.

  4. Küche. Die Küche ist ca . 15 qm groß. Der Boden ist ein Betonboden der aus verschiedenen Teilen besteht, die Unterschiedlich hoch sind. Der Untergrund ist sehr fest, aber sehr uneben. (Löcher von ca. 4 - 5 cm).
    Laut Aussage eines Fliesenleger weißt der Raum ein Gefälle von 15 cm auf. In dem Raum befindet sich ein Abfluss der noch verlegt werden soll.
    Der Boden soll gespachtelt werden. Es besteht kein Anspruch auf einen waagrechten Boden, nur auf einen ebenen Boden. An der Eingangstür sind maximal 1,5 - 2 cm Höhe möglich.

Diese Arbeiten sollten bis Ende Oktober erledigt sein.
  1. Die anderen 3 Räume sollen Lagerräume werden und können später ausgeführt werden. Auch hier müssen Staubleisten neu angefertigt werden.

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Bestandsaufnahme der Böden in der Oberschaffnei am 18.09.2009

Der Tafelladen:
  Cafe / Begegnungsstätte:

 
Lagerraum 1:

  Lagerraum 2:


Lagerraum 3: keine Bilder vorhanden

Alle Holzböden weisen an den Oberflächen sehr starke Abnutzungserscheinungen, der Fachmann spricht hier von wund gelaufene Stellen, auf. Im Lagerraum 2 ist teilweise kein Oberflächenschutz vorhanden. Durch den fehlenden bzw. stark abgenutzten Schutz an der Oberfläche war eine starke, bis weit in die Poren reichende Verschmutzung der Holzböden feststellbar.

Küche:

   

Der Estrich weist an der Oberfläche sehr starke Schädigungen in Form von Rissen und lose Stellen auf. Weiterhin weist der Estrich ca. 11 cm Gefälle aus. Bei der Begutachtung wurde von Herrn Müller und Herrn Buffler zugesichert, dieses Gefälle weitestgehend auszugleichen. Die Waagerechte sollte aber auf Grund der großen Toleranz nicht komplett ausgeglichen, sondern gemessen am Aufwand und dem zeitlichen Rahmen, der den Schülern zu Verfügung steht, sinnvoll verringert werden.


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Interne Absprache zwischen Theorie und Werkstatt am 21.09.2009

Weitere Vorgehensweisen

  • Aufteilung der Arbeitsschritte in Abhängigkeit der zeitlichen Vorgaben und unter Berücksichtigung der verschiedenen Blockklassen. Einteilung der Klassen in jeweils zwei Arbeitsgruppen. Eine Gruppe wird in der Schule unterrichtet, zeitgleich wird die andere Gruppe die geplanten Arbeiten in der Oberschaffnei ausführen.

  • Erstellen eines elektronischen Bautagebuchs mit Hilfe eines Laptops. Die Schüler dokumentieren vor Ort die ausgeführten Arbeiten, die bildlich festgehalten und auf dem Laptop gespeichert werden. Dies dient den Schülern der nachfolgenden Klassen (Arbeitsgruppen) zur Information über den aktuellen Stand des Vorhabens und ermöglicht ein reibungsloses Anknüpfen der Folgearbeiten.

  • Einbindung des Projekts "Tafelladen Ehingen" in die theoretischen Unterrichtseinheiten des zweiten und dritten Lehrjahres.

  • Ausarbeiten von Kurzreferaten durch die Schüler zum Projekt Tafelladen.


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Vorstellung des Projekts "Tafelladen Ehingen" am 24.09.2009

Die Parkettlegerklasse F3-PA-2T bekam als erste Klasse das Projekt vorgestellt.

In Absprache mit den Schülern vereinbarten die technischen Lehrer Jürgen Steinle und Ernst Müller einen Besichtigungstermin am Freitagmorgen. Die erste Aufgabe der Schüler bestand darin, ein Aufmaß vom Tafelladen anzufertigen und die Küche mit Hilfe eines Rotationslaser auszunivellieren.


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Arbeiten der Parkettlegerklassen des 3. Lehrjahres F3-PA-1T und -2T
in der Woche vom 28.09.2009 - 02.10.2009


Küche:
-) Entfernen der losen Stellen des Estrichs und Schleifen

 
 
-) Absaugen des Estrichs und Aufbringen eines Voranstrichs
-) Anbringen eines Randstreifens und Einbringen eines Schnellestrichs
-) Der Estrich wurde nach der Trocknung dann noch komplett geschliffen, abgesaugt und grundiert.

 
 
Cafe / Begegnungsstätte:

 

  • Vorarbeiten zum Fräsen der Fugen

  • Die Oberfräse wurde mit einem V-Fräser bestückt

  • Ausfräsen der Dielenstöße mit der Oberfräse

  • Ausspachteln der gefrästen Fugen mit einem Zweikomponentenkleber MK 92

  • Somit soll bei dem Dielenboden aus französischer Seekiefer eine Schiffsplankenoptik entstehen. (seihe weiter unten)

 

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Arbeiten der Parkettlegerklassen des 3. Lehrjahres F3-PA-2T
in der Woche vom 05.10.2009 - 09.10.2009


Küche:

Am Donnerstagmorgen fand die Klasse folgenden Untergrund vor.Der Estrich war geschliffen und grundiert. Somit konnten die weiteren Arbeiten ausgeführt werden.

 


Durch das Einmessen eines Meterrisses mit Hilfe eines Rotationslasers wurde die Höhe des Nivellierestrichs, der auf den Estrich aufgebracht werden soll, erneut ermittelt.

 


Der Meterriss diente als Bezugshöhe zum Ermitteln der Belagshöhe und der Höhe der Spachtelmasse mit Hilfe von Nivellierböcken. Diese wurden vom höchsten Punkt des Estrichs ausgehend in die Waagerechte nivelliert.


Nivellierböcke
 
Höchster Punkt
 

Nivellierböcke in die
Waagerechte nivelliert
 
Ausgerichtete und in die Waagerechte
eingemessene Nivellierböcke


Nachdem alle Nivellierböcke ausgerichtet waren, wurde mit dem Anrühren des Nivellierestrichs in einem der Nebenräume begonnen. Hier musste auf das genaue Mischungsverhältnis geachtet werden. In der Küche haben die Schüler mit Messgläsern die genaue Menge Wasser abgemessen (exakt 4,5 l nach Herstellerangabe) und in die Anmacheimer gefüllt. Um die Arbeit etwas zu beschleunigen wurde zu einem späteren Zeitpunkt das Mischungsverhältnis über die Füllhöhen im Anmacheimer festgelegt (7 cm nach Herstellerangabe).


Messzylinder

Messen mit Gliedermessstab

Anmischen mit zwei
Maschinen
 

Nivellierböcke
 

Der Nivellierestrich (ca. 1000 kg) der Firma Schönox war in ca. zwei Stunden eingebracht. Es waren keine größeren Unebenheiten erkennbar.Beim Einbringen ließ sich bereits erahnen, dass der Boden leider nicht an allen Ecken in die Waagerechte gebracht werden konnte. Die sehr große Höhentoleranz von 11 cm konnte mangels Material leider nicht komplett ausgeglichen werden.


 
Cafe / Begegnungsstätte

Parallel zu den Arbeiten in der Küche war im Raum Cafe / Begegnungsstätte mit den Schleifarbeiten begonnen worden.

Erster Schleifgang
Um ein Ausschleifen des Frühholzes zu verhindern, erfolgte der erste Schliff diagonal zu den Dielen.

 

Zweiter Schleifgang
Damit die eingefrästen mit MK 92 Kleber dunkel eingelassenen Fugen nicht ausgeschliffen wurden, wurde der zweite Schleifgang vorsichtshalber mit einer 60er Körnung durchgeführt.

 

Trotz dieser Vorsichtsmaßnahme musste abends ein Teil der Fugen erneut mit der Oberfräse nachgefräst und ausgebessert werden.

 

Hier das gewünschte Ergebnis:

Dielenboden mit "Schiffsplankenoptik"

 

Um mit den Schülern die Unterschiede sowie die verschiedenen Arbeitsweisen der einzelnen Maschinen herauszuarbeiten, kamen insgesamt drei verschiedene Fabrikate zum Einsatz:

  • Schleifmaschine der Firma Bona
  • Schleifmaschine der Firma Lägler
  • Eine Schleifmaschine "COBRA" der Fa. Wolff, die der Gewerblichen Schule Ehingen für Ausbildungs- und Übungszwecke überlassen wurde. ...weiterlesen


Schleifmaschine der Firma Bona
 
Schleifmaschine der Firma Lägler

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Arbeiten der Parkettlegerklassen des 2. Lehrjahres F2-PA-1T, -2T und -BLT
in der Woche vom 12.10.2009 - 16.10.2009



Am Dienstag, den 13.10.09 wurden die bereits geschliffenen Flächen näher inspiziert und entschieden, gemeinsam die Schleifgänge von Grund auf noch einmal durchzuführen.

Bei diesen Arbeiten wurde gleich die neue Schleifmaschine "Cobra", die der Gewerblichen Schule Ehingen von der Firma Wolff überlassen wurde (siehe externen Bericht), eingesetzt.

 
"Cobra im Einsatz"
 


Zeitgleich wurde der Raum Cafe / Begegnungsstätte fertig geschliffen und zum ersten Mal lackiert.

 


Am Vormittag bekamen die Schüler Besuch von den örtlichen Pressen. Diese wollten die Unterstützung der Gewerblichen Schule Ehingen bei dem großen, sozialem Projekt "Tafelladen für Ehingen" dokumentieren und dabei auch zeigen, dass Schule nicht nur pauken bedeutet.
(zum Vergrößern Zeitungsartikel einfach anklicken)

 

Eine Hälfte der Bodenlegerklasse des zweiten Lehrjahres hat am Mittwoch die bisher ausgeführten Arbeiten in der Oberschaffnei vor Ort besichtigt.
Die meisten Lehrlinge konnten bisher in ihren Betrieben keine Schleifarbeiten dieser Art ausführen, deshalb musste eine komplette Einweisung an den Schleifmaschinen erfolgen. Die Maschine wurde zerlegt und wieder zusammengebaut sowie die Spur neu eingestellt.

Danach wurde der Raum Cafe / Begegnungsstätte nochmals mit einer Versiegelung der Fa. Pallmann (ISO Quick 60) versiegelt. Dieser Lack ist eine lösemittelhaltige Versiegelung auf Öl / Kunstharzbasis für stark beanspruchte Beläge, der keine seitenverleimende Wirkung aufweist und somit für den Dielenboden optimal geeignet ist. Der Verbrauch wurde aus dem Datenblatt entnommen und auf die zu versiegelten Flächen hochgerechnet.

Herr Steinle konnte im Rahmen des Maschinenkurses, den die Auszubildenden in der Berufschule absolvieren müssen, mit der anderen Hälfte der Klasse an der Schule die Staubleisten anfertigen. Diese wurden im Raum Cafe / Begegnungsstätte ausgetauscht. Die Leisten aus Buchenholz wurden an der Kreissäge, der Abrichte und der Dickenhobelmaschine auf einen Querschnitt von 40/15 mm zurechtgeschnitten bzw. gehobelt.

Am Donnerstag konnte ein Teil der Schüler dann mit der Montage der Staubleisten an den Sockel beginnen. Die Leisten wurden mit einer Cupsäge Festo Sys70 auf Maß zugesägt. Diese lässt sich stufenlos einstellen. Mit einer Schmiege wurden die Winkel abgenommen und auf den Anschlag übertragen.


Cafe / Begegnungsstätte


Zurechtschneiden der Staubleisten
an der Cupsäge

 
Fertige Montage der Staubleisten


Im Tafelladen waren die Arbeiten fast beendet. Nur der Feinschliff am Parkett fehlte noch. Dieser wurde mit der Trio Tellerschleifmaschine durchgeführt. Die Maschine hat auf einem großen Teller drei kleinere Teller befestigt, welche sich entgegen des großen Tellers drehen.

Die vorgefertigten und auf Länge zugesägten Staubleisten wurden mit einem Drucklufttacker befestigt.

 

Herr Müller beim Schleifen
 
Befestigen der Staubleisten mit Drucklufttacker


Nachdem das Parkett abgesaugt war, konnte die Grundierung der Fa. Pallmann (Pall - X 325) aufgebracht werden. Nach Herstellerangaben musste eine Stunde gewartet werden, bevor die erste Versiegelungsschicht (Pall 98 A + B), abgestimmt auf die Grundierung der Fa. Pallmann, aufgebracht werden konnte. Diese Versiegelung ist eine auf Wasser basierende Versiegelung aus zwei Komponenten, die speziell für sehr hoch beanspruchte Parkettböden geeignet ist. Diese musste in einem Mischungsverhältnis Lack : Härter von 1 : 10 angemischt werden. Danach konnte das Eiche Fischgrad Parkettversiegelt werden.








Zeitgleich wurden die alten Fußleisten von der anderen Gruppe abgehobelt, Rundungen nachgefräst und neu lackiert. Danach wurden die aufgearbeiteten Fußleisten mit Kreuzschlitzschrauben 50 x 6 mm angeschraubt. Zusätzlich wurden in die alten Nagellöcher neue Nägel eingeschlagen.


Küche

Zur gleichen Zeit wurden in der Küche die Fliesenarbeiten von einer Firma durchgeführt.

 


Angrenzend an die Küche musste in dem kleinen Lagerraum der Boden aufgedoppelt werden. Zunächst wurden auf den bestehenden alten Dielen Lagerhölzer mit einem Querschnitt von 40 x 40 mm ausgerichtet und aufgeschraubt. Am Eingang zum Lagerraum musste aus Stabilitätsgründen das Lagerholz an der Wand befestigt werden, da hier ein deutliches Nachgeben (5 - 6 cm) des Dielenbodens festzustellen war. Auf die Lagerhölzer wurden 22 mm dicke Spanplatten mit der Bezeichnung P3, für tragende Beanspruchung, im Verband (versetzte Stoßfugen) verlegt und auf den Lagerhölzern verschraubt.

Durch die jahrelangen guten Kontakte zwischen der Gewerblichen Schule Ehingen und den nachfolgend aufgeführten Betrieben, haben sich diese bei der Anfrage durch die Schule sofort bereit erklärt, das Projekt "Tafelladen Ehingen" zu unterstützen.

Nachfolgende Produkte wurden von den Firmen unentgeltlich bereitgestellt.

Fa. Schönox
Estrich, Voranstriche und Spachtelmassen von ca. 1000 kg für den Bereich der Küche.

Fa. Pallmann
Mehrere Versiegelungssysteme und das dazugehörige Equipment für den Oberflächenschutz der Parkettbeläge.

Fa. Wolff
Stellt eine neue Schleifmaschine zum Schleifen der Parkettbeläge zur Verfügung, die als Spende an die Gewerbliche Schule übergeht.

Wir möchen uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich für diese Unterstützung bedanken.

Gewerbliche Schule Ehingen

 

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